Das Preußische Denkmal zur Schlacht in Kulm im Jahre 1813

                                    Kulm, Böhmen

Erbaut zum Andenken an die gefallenen preußischen Soldaten im Kampf gegen Napoleons Truppen in der Schlacht bei Kulm am 29. und 30. August 1813.  Nach einem Entwurf von K. Fr. Schinkel im Jahre 1817. Ergänzt im Jahre 1857.

Am Fuß des Erzgebirges bei
Nollendorf und Kulm verlief die größte Schlacht der Napoleonischen Kriege auf dem Gebiet Böhmens.  Am 29. August 1813 hielten in der Schlacht bei Kulm 15 000 russische Soldaten einer dreifachen Übermacht der französischen Armee stand.  In einem erbitterten Kampf fielen 12 000 Männer.  Der Plan Napoleons, die Hauptmacht der böhmischen Armee im Erzgebirge bei ihrem Rückzug nach der Niederlage bei Dresden einzukesseln, wurde so vereitelt.
Das böhmische Heer überquerte den
Geiersburger Pass und formierte sich gemeinsam mit der Verbündeten russisch-preußisch- österreichischen Armee zum Rückschlag.

Am 30. August 1813 traten die Verbündeten mit 50 000 Soldaten zum Gegenangriff an.  Mit Hilfe der Preußischen Armee, die unter General Kleist den Nollendorfer Pass überquerte, wurde die Einkesselung der französischen Armee vollendet, der französische Befehlshaber Vandamme gefangengenommen und die Niederlage der Franzosen der Franzosen vollendet.